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Anstehende Veranstaltungen › Jugend

25

Oktober

Freitag

Agent Side Grinder (Stockholm, Post-Punk / Synth Wave / Industrial)

Agent Sided Grinder

Konzert mit Agent Side Grinder (Stockholm, Post-Punk / Synth Wave / Industrial)
am 25.10.2019, 20 Uhr im Komma Esslingen

Tickets: bald hier erhältlich!

Die Elektronikband aus Stockholm, die sich 2005 gründete, ist eine Band mit  tanzbarem dunklen Sound und live extrem beeindruckend. Im Komma spielen sie ihr neues Album “A/X”. Das ist das erste Album mit dem neuen Sänger Emanuel Åström und der Nachfolger des preisgekrönten Albums “Alkimia” aus dem Jahre 2015.

“They have done seven European tours and played festivals such as Wave-Gotik Treffen, M’era Luna, The Great Escape, Eurosonic, Les Transmusicales de Rennes, Entremurahlas, Bimfest, Drop Dead Festival and Arvikafestivalen. They have opened for bands such as Suicide and Laibach and collaborated with artists like Dirk Ivens, Kite and Henric de la Cour.”

30

Oktober

Mittwoch

Messer (D, Post Punk) + Infuso Giallo (D, Krautronica) – präsentiert von Byte.FM und Diffus

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Konzert mit MESSER (D, Post Punk) + Infuso Giallo (D, Electronic)
am Mi, 30.10.2019, 20 Uhr im Komma Esslingen

TICKETS: https://komma.reservix.de/p/reservix/group/306113

Die Gruppe Messer wurde 2010 in Münster gegründet und hat bisher drei Alben und viele weitere Tonträger veröffentlicht, zahllose Touren und Konzerte gespielt, auch international. Nicht zuletzt durch Arbeiten über Romy Schneider und Boris Vian zeigten Messer dabei immer wieder, dass sie in der Wahl ihrer Inhalte offen sind und dementsprechend auch die musikalische Form Experimente zulässt, ja, häufig sogar von diesen ausgeht. Dabei zeigen sie sich stets als eine Band, in der Text und Klang nicht konkurrieren, sondern in Komplizenschaft treten.

Längst sind die Mitglieder der Band, Manuel Chittka, Pogo McCartney, Milek, Philipp Wulf und Hendrik Otremba, die heute über ganz Deutschland verteilt leben, auch durch zahllose andere (nicht nur) musikalische Projekte bekannt. Der Ort jedoch, an dem sie diese Einflüsse, Perspektiven und Erfahrungen zusammenbringen, ist und bleibt Messer. Dorthin kehren sie immer wieder zurück, als Freunde, als Künstler. Seit Anfang des Jahres arbeiten Messer an neuen Stücken.

Annika Henderson schreibt in den Linernotes zur letzten Messer-Platte:
»JALOUSIE fühlt sich an wie eine Sammlung von kurzen, schnellen Erzählungen, die aus den albtraumhaften Untiefen von Sänger und Texter Hendrik Otremba an der Oberfläche in die treuen Arme von Milek, Wulf, McCartney und Chittka finden. Dort ist die ganze Welt eine Bühne. Unser Protagonist dreht sich einem monotonen Bohrer gleich durch die sich stetig verändernden Szenarien, welche das meisterhafte Quartett ihm zeichnet, massiert unseren ganzen Körper, legt unsere unterbewussten Ängste frei, knetet die verklumpten Brocken unserer alltäglichen Ängste. Während er sich mit den Wahrheiten seiner und deiner Wirklichkeit beschäftigt, segelt er auf den stürmischen Meeren der vierzig Finger durch eine Reihe unverbundener Träume: Wir hören von Liebe, von Leidenschaft und Angst […].«

Eröffnet wird das Konzert von INFUSO GIALLO, der Messer auf der Herbsttour begleitet. Der aus Köln stammende DJ und Producer Philipp Carbotta begeistert auf seiner Debut-EP “Ode to Sanseviera” (Kame House, 2017) mit tanzbarem, smoothem Krautronica.
 

13

November

Mittwoch

Heimat – Eine Besichtigung des Grauens : Ein Anti-Heimatabend von und mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense

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Die Heimat.
Ein »Volks-Rock´n´Roller« füllt große Arenen mit jungem Publikum, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. […] Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an, und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher.

Die staatlichen Programme zur Förderung solcher Gefühle sind satt budgetiert, und je trostloser das Kaff, desto hymnischer hat der Song zu sein, der seinen Liebreiz besingt. Der deutsche Pop folgt diesem Credo,  unsubventioniert und in Privatinitiative. Hauptsache es wird gefühlt. Und das heißt immer: Allem zersetzenden Denken und kritischer Reflexion wird die Stirn geboten. […]

Im Namen von Idyll, Harmonie, Tradition, Brauchtum, Familie und weiterer Höllen wird gegen die Fremden und das Fremde zu Felde gezogen. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung.

[…] Das und vieles mehr – das Absurde und das Gefährliche – wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat.

Wer das für Nestbeschmutzung hält, versteht uns richtig. Ein Anti-Heimatabend von und mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense, Künstlerische Mitarbeit: Florian Thamer und Peter Bremme.