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Pop on Film: “Denk ich an Deutschland in der Nacht” in der Villa Merkel

Februar 12 @ 20:00 Uhr - 22:00 Uhr

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Pop on Film: Denk ich an Deutschland in der Nacht

Film Screening – Eintritt frei!
Mittwoch, 12.02.2020, 20:00 Uhr, Galerie Villa Merkel Esslingen

Eine Veranstaltungsreihe vom Komma Esslingen in Kooperation mit dem Pop-Büro Region Stuttgart, sowie Villa Merkel & Kommunales Kino Esslingen e.V.

Am 12.2. zeigen wir in der städtischen Galerie für Gegenwartskunst, Villa Merkel Esslingen, die Dokumentation “Denk ich an Deutschland in der Nacht”. “Denk ich an Deutschland in der Nacht”, so beginnen die “Nachtgedanken” von Heinrich Heine, und Romuald Karmakar hat seinen Film über die Technoszene in Deutschland ebenso genannt. Denn Schlaflosigkeit ist ein Kennzeichen der durchtanzten Nächte der Clubkultur, und die DJs sind ihre Zeremonienmeister. Der Film taucht ins Nachtleben und in die Arbeit von der DJs, Musiker*innen & Produzent*innen Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel und David Moufang alias Move D ein, die als Pioniere deutscher elektronischer Musik gelten.

In Romuald Karmakars neuem Dokumentarfilm geht es um fünf Pioniere der elektronischen Musik, die sich diese zum Lebensinhalt gemacht haben. Der Film beginnt mit einem Stillleben aus elektronischen Geräten: In einer Totalen blicken wir minutenlang auf Kabel, Schaltpulte, Verstärker, Keyboards und „Kontrolleure“, wie Ricardo Villalobos – dem Karmakar bereits 2009 einen Film widmete – die blinkenden Schaltzentralen im Bildhintergrund später bezeichnen wird. Zwischen eloquenten Reflexionen der Musikschaffenden in Interviewpassagen, still beobachteten Arbeitsprozessen im DJ-Heim und Bildern von schwitzenden Mengen bei Raves entspinnt sich langsam und sehr ruhig das selektive Bild einer Musikszene im Wandel. Als einen riesigen, dicht gewobenen Teppich, dessen Ende man nicht sieht, bezeichnet Ata die aktuelle Szene, deren Ausdifferenzierung seit den 1990er-Jahren zu einer schwer überschaubaren Komplexität geführt hat. Karmakar versucht keinen lückenlosen historischen Abriss, sondern lässt stattdessen seine Bilder und die Protagonist*innen sprechen. – Berlinale Katalog 2017

Vorab zeigen wir die eigens vom Pop-Büro initiierte Doku über die elektronische Clubszene in Stuttgart, die Menschen portraitiert, die elektronische Tanzmusik nicht nur fördern, sondern auch verkörpern.

Gemeinsam mit dem Popbüro Region Stuttgart zeigt das Komma Esslingen im Frühjahr 2020 drei Filme mit popkulturellem Bezug: Am 22.1. “Von Heimat kann man hier nicht sprechen” im Komma, am 12.2. “Denk ich an Deutschland in der Nacht” in der Galerie Villa Merkel und am 11.3. “Kate Nash – Underestimate the Girl” im Kommunalen Kino Esslingen.

12. Februar 2020
20:00 Uhr - 22:00 Uhr