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Theodor-Haecker-Preis 2026

Politisches Forum
West- und Zentralafrika im Spannungsfeld
Russischer Einfluss, koloniale Vergangenheit und europäische Verantwortung heute


In West- und Zentralafrika hat Russland infolge von Militärputschen und des Rückzugs westlicher Akteure seinen Einfluss deutlich ausgebaut. Russische paramilitärische Einheiten stabilisieren dortige Militärregime, sichern sich den Zugang zu strategisch wichtigen Rohstoffen und versuchen mit gezielten Desinformationskampagnen, die öffentliche Wahrnehmung vor Ort zu prägen. 
Das Politische Forum greift diese Entwicklungen auf und stellt zentrale Fragen: Wie konnte das russische Paramilitär in so kurzer Zeit in der Region Fuß fassen? Welche Rolle spielen politische Instabilität, enttäuschte Erwartungen an Europa und antikoloniale Ressentiments? Und nicht zuletzt: Welche Verantwortung trägt Europa heute? Reicht ein sicherheitspolitisches Engagement aus – oder braucht es neue Formen der politischen, wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit?

Podiumsbesetzung
Philip Obaji Jr., nigerianischer Journalist und Preisträger des Theodor-Haecker-Preises 2026.
Issio Ehrich ist Journalist und Fotograf. Er berichtet über die Sahelzone. Seine Reportagen erscheinen unter anderem in der ZEIT und in der GEO. 2024 erschien sein Buch „Putsch – Der Aufstand gegen Europas Kolonialismus in Afrika“.
Dr. Paul Bornkamm, Jurist und seit mehreren Jahren im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig, unter anderem an der deutschen Botschaft in Bamako und als Referent für Mali.
Moderation: Susanne Stiefel

Eintritt: frei
Keine Anmeldung notwendig.

Die Veranstaltung findet im Aktionsprogramm zum Theodor-Haecker-Preis statt, der an Philip Obaji Jr. verliehen wird. Mehr Infos unter esslingen.de/haecker-preis

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