Workshop-Programm

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Durch die Verlegung in den November besteht die Möglichkeit, dass sich einige wenige Worskhopleiter*innen ändern werden.

Die jeweiligen Workshop-Teilnehmenden werden in diesem Fall im Vorfeld informiert und etwaige Änderungen hier bekanntgegeben.

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Die Workshops gehen jeweils über beide Vor- und Nachmittage und enden mit einer Abschlusspräsentation am Abend des zweiten Tages. Hier geht es zum Timetable.

Programm:

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Visuals/Videokunst

Um Visuals zu gestalten, braucht man zuerst Bewegtbild. Sei es Filmmaterial, Animationen oder auch nur eine Zeichnung, die wir dann zum bewegen bringen werden. So besteht der erste Teil des Workshops darin mit verschiedenen Arten der Animation zu experimentieren. So versuchen wir gemeinsam auf neue Ideen zu kommen wie und was wir animieren können. Alles ist erlaubt und erwünscht: Knete, Salzteig, Filz oder Gitter, nehmt das mit was euch beschäftigt und wir können gemeinsam schauen, was so geht.
Das Schöne an Visuals ist die impressionistische Fähigkeit den Beobachter auf vielen Ebenen mitzunehmen, sei es die Stimmung im Raum oder die Musik intensiver zu fühlen, Unterhaltung oder als Hauptsensation. So werden uns im zweiten Teil des Workshops damit auseinandersetzen, wie man projiziert und was es für Möglichkeiten gibt. Ich freu mich auf euch.

Über die Workshopleiterin:

 

Ich heiße Y-Thanh und bin Kommunikationsdesignerin aus Stuttgart. Meine Interessen sind bei Animation, Impressionismus, Illustration und Internet. Ich arbeite am liebsten Mixedmedia, da ich das collagieren an verschiedenen Bildern spannend finde.
Falls ihr erstmal sehen wollt, was ich so mache, könnt ihr gerne auf IG gucken: @pumakuma

Materialien (wenn möglich, mitzubringen):

  • Jegliche Art von Aufnahmegeräten (z.B. Kamera)
  • Laptop inkl. Speichermedien (z.B. USB-Sticks),
  • Adapter aller Art und nie vergessen:
  • Ladekabel!

Im Endeffekt reicht auch ein modernes Smartphone mit Übertragungsmöglichkeiten vollkommen aus. Interessant wären eventuell noch Materialien mit spannenden Texturen oder Farben (z.B. Tücher, Lichter, Folien, Seifenblasen etc.). Ansonsten kann gerne jede*r schon bereits bestehendes Film- oder Fotomaterial mitbringen. 

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Upcycling: Precious Plastic – DIY Bauchtasche

Bildschirmfoto 2021-10-19 um 18.20.16Nachhaltig unterwegs: Beim DIY – Precious Plastic Workshop gestalten wir zusammen eine Bauch-/Fahrradtasche. Am Samstag wird aus Tüten Kunststoff-Leder hergestellt und zusammengenäht. Am Sonntag stellen wir aus alten Kunststoffgefäßen Karabiner her. Hands on!

Über die Workshopleiterin:

Dessire Velez, MSc. Architektur und Stadtplanung, arbeitete mit dem Verein Reciclaje.pe e.V. unter anderem an einem Recycling-Projekt in Lima, Peru. Lokalen Akteur:innen des städtischen Abfallmanagement, darunter Müllsammler:innen wurde beigebracht, wie sie anhand einfacher Tools und üblichen Kunststoffmaterialien ein Objekt mit Mehrwert herstellen können. In diesem Rahmen wurden Taschen entworfen, die eigenhändig ohne große (Näh-)Erfahrung nachgemacht werden können.

Materialien (wenn möglich, mitzubringen):

Bitte unbedingt mitbringen:
-möglichst viele saubere Plastiktüten (ca. 50x40cm)

Wenn möglich:

– Nähmaschine
– Bügeleisen
– Büroschere, Stift
– Cutting mat (ca. 50x40cm)
– Butterbrotpapier
– Alte Pappe für Schablonen (ca. 50x40cm)

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Sprechkunst: Bewegte Worte

Du willst mit deinen Worten Andere bewegen? Du willst die Möglichkeiten deiner Stimme erforschen? Du willst Grundlagen des Bühnensprechens (und des kreativen Schreibens) erlernen?

Unsere Stimme ist eine Brücke hin zu anderen Menschen. Und das Sprechen ist vielmehr als nur die Übermittlung von Informationen. Was wir sprechen, sprechen wir, weil wir bewegt sind oder aber weil wir andere bewegen wollen. Bewegen, etwas zu tun oder dazu bewegen, uns zu verstehen.

Diese „sprachliche Bewegung“ ist omnipräsent: Egal ob in Bewerbungsgesprächen, im täglichen Austausch mit Freunden oder aber in der künstlerischen Darstellung nähert oder entfernt uns das Sprechen von unserem Gegenüber.

In diesem Workshop erforschen wir Anhand von Übungen und Techniken aus dem Theater-, Poetryslam-, Sprechkunstbereich Stimme und Klang – also wie das Sprechen von Worten uns und dadurch das Publikum bewegt.

In diesem Workshop lernt Ihr:

  • Euch sprachlich besser abzugrenzen
  • ein besseres Verständnis über die Wirkungsweise von Sprache auf der Bühne
  • Übungen, mit denen Ihr selbstständig Eure sprachlich-künstlerischen Fähigkeiten schulen könnt.
  • Grundlagen des kreativen Sprechens (und Einblicke in das kreative Schreiben)
  • die Bewegungsdimensionen der Sprache besser zu verstehen und mit Gesagtem Nähe oder Ferne herzustellen.

Als Abschluss des Workshops werden wir eine gemeinsame Performance erarbeiten, in der wir Gelerntes und Gefundenes zusammen bringen. Mit bewegenden Worten, bewegten Worten und Worten, die etwas bewegen.

Über den Workshopleiter:

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Geboren 1991 in Aachen, war Ramon Schmid schon in Jugendjahren in verschiedenen Theatergruppen und musikalischen Kollektiven der Kunst, rund um das gesprochene Wort, verschrieben. In der Popkultur durch Poetry Slam, Performancetheater, Hiphop und Beatbox, sowohl im pädagogischen als auch im künstlerischen Kontext hat Ramon sich einen Namen gemacht. Er studierte zunächst Sprechkunst (B.A.) und anschließend Rhetorik (M.A.) an der HMDK Stuttgart. Ramon Schmid schreibt Auftragstexte, inszeniert konzipiert und spielt Shows. Er arbeitet zusätzlich pädagogisch in den Bereichen Beatbox, kreatives Schreiben, rhetorische Kommunikation, Schauspiel und Sprechkunst und ist Teil des festen Sprecherensembles der Akademie für gesprochenes Wort.

Benötigt:

  • Bequeme Kleidung
  • Schreibmaterial
  • Bock auf gemeinsames Experimentieren

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Field Recording/Ableton Live

In meinem Workshop möchte ich bewusste und unbewusste Bewegungen auf individuelle Weise auditiv darstellen. Teilnehmer*innen können dabei mit Aufnahmegeräten oder Smartphones an bestimmten Orten im, oder außerhalb vom Veranstaltungsort umherlaufen und an geeigneten Orten Ambientaufnahmen machen (Geräusche usw.). Während des Umherlaufens kann die Person auch optional Sensordaten mit dem Smartphone aufnehmen. Dies geschieht über eine Micro-Website, die ich bereitstellen werde. Diese Sensordaten können wir dann später in Ableton benutzen, um bestimmte Eigenschaften der Audioaufnahmen zu verändern. Beispielsweise können Beschleunigung und Position des Smartphones die Lautstärke der Audioaufnahmen beeinflussen, oder sonstige Effekte wie Verzerrung, Panorama, usw. steuern. Unsere gesammelten Aufnahmen würden wir dann entweder zu einer Soundskulptur zusammenfügen, oder mensch macht eigene Tracks daraus, die wir dann bei der Präsentation als Audioinstallation aufstellen könnten.

Über den Workshopleiter:

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Mein Name ist Manuel und ich bin selbstständig als Frontend Entwickler tätig. Seit 2014 benutze ich Ableton Live und spiele in einer Band (ago), in der wir es ebenfalls als hauptsächliche Live- und Produktionssoftware verwenden. Mir macht alles Spaß was mit Medien, Technologien und der künstlerischen Verbindung von beiden Bereichen zu tun hat. Vor Allem neuartige und innovative Ansätze haben mich immer fasziniert und diese würde ich auch gerne in dem Workshop hervorheben.

Materialien (wenn möglich, mitzubringen):

Aufnahmegeräte könnten entweder das Smartphone sein oder bereitgestellt werden. Außerdem wäre ein Laptop (+ Netzteil) mit Ableton Live für die spätere Soundbearbeitung gut. Falls es an Lizenzen für Ableton fehlt, kann auch Ableton Live Lite benutzt werden, das kostenlos ist.

Sonstige Materialien: Kopfhörer

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Songwriting

Sie heißen Top of the Morning, Mood Booster, Happy Hits, Young Wild and Free, Walking like a Badass oder Van Life. Bei Spotify gibt es für Alles eine Playlist. Für jede Stimmung und jede Tageszeit, jede Party oder für jedes Date. Heutzutage ist die Musik unser ständiger Begleiter. Anders gesagt sie ist der Soundtrack unseres Lebens. Musik bewegt uns. Ob auf der Tanzfläche oder beim Überwinden von Herzschmerz. In unserem Workshop wollen wir uns der Kunst des Songwriting annähern und die Frage beantworten: warum bewegt uns Musik eigentlich? Was macht einen Song aus und wie schreibt man ihn? Alles was Ihr dafür mitbringen müsst, ist Euren aktuellen Lieblingssong und Motivation für das gemeinsame Musik machen und Texten. In den beiden Tagen werden wir versuchen mit Euch Songs zu schreiben und auf jeden Fall eine Menge Spaß haben. Das Schöne beim Songwriting ist ja, dass es jeder kann. Das Schlechte ist, dass es Keiner kann. Es gibt nicht den EINEN Leitfaden. Denn selbst wenn man über 100 Songs geschrieben hat, kann es sein, dass man immer noch nicht zufrieden ist. Umso wichtiger ist es auf die eigene Stimme zu hören und sich immer wieder neu zu erfinden. Langweilig wird es deshalb nie beim Songwriting.

Über die Workshopleitenden:

LisaNguyen_Rikas_Pulsopenair_48 © Lisa Nguyen

Wir – Sam und Sascha sind 2/4 der Band Rikas. Sam spielt Bass und Sascha Gitarre und Klavier. Außerdem singen wir beide und schreiben unsere Songs zusammen. Die Songs entstehen oft ganz unterschiedlich, manchmal arbeiten wir mehrere Wochen an einer neuen Idee und oder haben schon nach einem Tag einen fertigen Songs. Inspiriert sind wir dabei vor allem von der Popmusik der letzten 100 Jahre. Ob Frank Sinatra, The Beatles, Amy Winehouse oder auch Justin Bieber. Wir setzten uns da keine Grenzen und finden in jedem Genre etwas schönes.  Neben dem Musikalischen interessieren wir uns aber auch für Film, Fashion und ästhetische Gestaltung. Wir freuen uns auf unseren ersten Workshop und hoffentlich gute Songs :)

Materialien (wenn möglich, mitzubringen):

  • Instrumente (Bitte bei der Anmeldung erwähnen, welche Instrumente ihr mitbringen und/oder spielen könnt)
  • Schreibmaterialien
  • Picknickdecken

Sonstiges:

  • Musikalische/ Instrumentale Grundkenntnisse wären von Vorteil, sind aber nicht notwendig.

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Fotografie

Über den Workshopleiter:R1-05128-018A

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Photo by Edwin Rosen

https://dantrautwein.com/about/

Materialien (wenn möglich, mitzubringen):

  • Digitale DSLR- Spiegelreflexkamera
  • Speicherkarte
  • Genügend Akkus (je mehr desto besser)
  • falls ihr keine eigene Kamera habt werden wir welche für euch bereitstellen: jede:r kann also teilnehmen!

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Urban Sketching

Der Workshop Urban Sketching soll die Grundlage schaffen, Freude und Faszination am künstlerischen Arbeiten (wieder) zu entdecken. Beginnend in einem der Räume im Komma, werden einzelne Methoden und Techniken, eine Szenerie zu erschließen vermittelt, sodass wir uns daraufhin in den urbanen Raum begeben können. 

Durch vielfältige zeichnerische Übungen werden die Teilnehmenden individuell unterstützt, um Zugang zum eigenen künstlerischen Ausdruck zu erlangen. Wir gehen mit einer offenen und unvoreingenommenen Haltung vor – so werden das Sehen und der eigene Strich geschult und entwickelt. Im Fokus steht der Prozess, also das Werden, Entstehen und sich Bewegen. Es kommt nicht darauf an, was er*sie schon kann, jede*r ist willkommen. 

Über die Workshopleiterin:

lea_bild

Hi, ich bin Lea und seit ich denken kann male und zeichne ich :)

Meine gestalterischen Fähigkeiten entwickelten sich vor allem in 7 Jahren Zeichen- und Malunterricht während der Schule und einem Vorstudium mit Schwerpunkt Design in Pforzheim nach dem Abitur. Momentan studiere ich Kommunikationsdesign im 4. Semester in Konstanz. Ich habe Erfahrungen in technischem Zeichen, Aktzeichnen und freiem Zeichnen; mit Kohle, Graphit, Tusche, (…), Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei, sowie in einigen Drucktechniken. 

Ich bin schon super gespannt auf den Workshop und freue mich auf jede*n Teilnehmer*in!

Materialien (wenn möglich, mitzubringen):

Blanko-Zeitungs-Papier sowie die Grundmaterialien werden gestellt. Wir werden hauptsächlich mit unterschiedlichen Bleistiften, Filzstiften (Fineliner, schwarz), Aquarell-(/Wasser) -Farben, (Aquarell)-Pinseln (evtl. Größe 10/12/16/18) arbeiten.

  • unterschiedliche Bunt- und Wachsstifte
  • Kugelschreiber, Marker, Kohle, u.ä. Zeichenwerkzeug
  • Aquarellpapier
  • Skizzenbuch

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