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Vergangene Veranstaltungen › Kultur

28

November

Samstag

Youth Against Antisemitism mit Diskussion und Livebands aus Tel Aviv

Webp.net-gifmaker(2)1945 – 2020. Antisemitismus und kein Ende? Online-Podium. Livestream. Zugangsdaten folgen.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Wochenzeitung Jungle World, des Komma, des Jungen Forum der DIG Stuttgart und des Fördervereins Emanzipation und Frieden im Rahmen von Youth Against Antisemitism.
Lange Zeit glaubte man in Deutschland, Antisemitismus sei im wesentlichen ein Phänomen von gestern und heutzutage unter Deutschen nur noch eine Randerscheinung. Höchstens unter Zugewanderten wollte man ihn hie und da noch wahrnehmen. Diese Illusion ist wie eine Seifenblase zerplatzt. 75 Jahre nach dem Sieg der Alliierten über Nazideutschland versteckt sich der Antisemitismus immer weniger in Hinterzimmern und traut sich wieder offen auf die Straßen. Mittlerweile warnt selbst der Verfassungsschutz vor „steil ansteigendem Antisemitismus“. Warum das so ist, versteht er allerdings genauso wenig wie eine Gesellschaft, die zwar irgendwie „gegen Antisemitismus“ ist, aber ihn bis heute kaum begriffen hat. Deutsche Selbstgewissheit entlarvt sich als das, was sie schon immer war: als Schuldabwehr und Selbstbetrug. Gemeinsam mit ausgewiesenen Expert*nnen wollen wir die Entwicklungen beleuchten und uns auf die Suche nach Gegenstrategien begeben.

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27

November

Freitag

Timbeau (D) Record Release Konzert Stream

Timbeau_opener„Als mein Bruder Philipp mir das erste mal Songs von Timbeau vorspielt, bin ich sofort begeistert. Denke an den Sommer, den Geruch von Salzwasser und Sonnencreme. Ich denke auch an diese kleinen Plattenläden, die auf die angenehme und vertraute Art und Weise nach Keller riechen. Diese Läden, in denen man noch Schätze finden kann. In der Musik, die Tim Bohner, genannt Timbeau, im Zimmer seiner Wohngemeinschaft in Schorndorf aufgenommen hat, steckt so viel drin. Sozusagen die ganze Welt: Kitsch, Wahnsinn, Herzschmerz und eben Sonnenschein, Groove und Leichtigkeit. Die Gegensätzlichkeiten des Daseins verpackt in lässige Stücke Musik mit deutschen Texten und herrlich unverkennbarem Gesang. Japan City Pop nennt er eine Inspiration für seinen Sound. Ein Genre, das mir noch nicht bekannt war, aber als ich reinhöre, macht es Sinn. Da hat er wirklich einen musikalischen Schatz geborgen. Makoto Matsushita und Taeko Onuki sind Namen, die er mir nennt. Aber auch Klaus Johann Grobe, Hildegard Knef und Donny Benét

„Wundersam“ erscheint im November 2020 als Disko-Maxi / digital auf Tomatenplatten und als Kassette bei Butzen. Auf der Maxi befinden sich vier Gassenhauer, auf dem Tape und Digital das gesamte Album. Als Konsument*in hat man/frau die Wahl zwischen Vinyl und Kassette(beides inkl Download-Codes) oder gleich das Bundle, einmal für den Ostseeurlaub im Bulli oder für den Tanzboden im Club.“

Julian Knoth

20

November

Freitag

Poetry Slam Esslingen

Poetry-Slam-Header

Vorverkauf hier

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation in Esslingen sind die Regeln für den Besuch des Slams verschärft: Es gibt nur insgesamt 30 Plätze, es besteht Maskenpflicht am Platz. Der Slam findet ohne obligatorische Pause statt. Ansonsten bitte zu eurem und dem Schutz & Gesundheit aller immer Abstand halten, Desinfektionsmittel benutzen und die allgemein bekannten Corona-Regeln einhalten. Wir danken euch und freuen uns, euch trotzdem einen Poetry Slam mit fantastischen Poet*innen auch in diesen schwierigen Zeiten präsentieren zu können.

31

Oktober

Samstag

Joe Haider Sextett

Joe-Haider-Sextett

Joe Haider | Piano, Bert Joris | Trompete, Heinz von Herrmann | Saxophon, Johannes Herrlich | Posaune, Raffaele Bossard | Bass, Dominic Egli | Schlagzeug

Joe Haider kann auf ein bewegtes Leben und eine extrem spannende musikalische Karriere zurückblicken. Auch das Esslinger Publikum hat er bereits in zahlreichen Konzerten zu begeistern vermocht – sowohl musikalisch, als auch mit seinen hörenswert erzählten Anekdoten. Mittlerweile ist er 84 Jahre alt und seit über 60 Jahren in Sachen Jazz unterwegs. Nun bietet sich vielleicht die letzte Gelegenheit ihn im Rahmen einer großen Tournee zu erleben. Passend firmiert das Sextett, das uns Haider in diesem Herbst präsentiert, unter dem Motto „As Time Goes By“: Mit dem belgischen Trompeter Bert Joris, der schon mit Jimmy Cobb auf der Bühne stand, dem noch jungen Bassisten Raffaele Bossard, der u.a. in NYC bei Ron Carter studiert hat, und Heinz von Herrmann am Saxophon, der sage und schreibe bereits mit Paul Kuhn, Milva und Lee Konitz für jeweils längere Zeit aktiv war, kommt eine überaus vielseitige Band zu uns. Abgerundet wird sie von Johannes Herrlich an der Posaune und dem Drummer Dominic Egli.

Sechs tolle Musiker, die uns garantiert frischen und swingenden Jazz auf die Bühne zaubern! Gewürzt mit tollen Geschichten aus einem Leben für den Jazz.

23

Oktober

Freitag

Entfällt: Die Mittelmeer-Monologe (Veranstaltungsort: Stadtkirche St. Dionys)

ENTFÄLLT LEIDER: MITTELMEER MONOLOGE

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Die Mittelmeer-Monologe erzählen von den politisch widerständigen Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, die sich auf einem Boot nach Europa wiederfinden, von brutalen ‘Küstenwachen’ und zweifelhaften Seenotrettungsstellen und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Bei diesem dokumentarischen Theater ist es, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zu-schauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer-Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten.

Eine Produktion von Wort und Herzschlag, Berlin | Veranstalter*in(nen): Caritas Esslingen, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, KOMMA – Jugend und Kultur, Kreisdiakonieverband Esslingen, Offene Aktionsgruppe Flucht und Integration Esslingen, AWO Kreisverband Esslingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Seebrücke Esslingen | Mit freundlicher Unterstützung von: Caritas Esslingen, Kreisdiakonieverband Esslingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung und Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

Ort der Veranstaltung: Stadtkirche St. Dionys, Marktplatz 18, 73728 Esslingen

22

Oktober

Donnerstag

Entfällt: Lord of the Toys (D 2018 – in Zusammenarbeit mit vhs Esslingen, Hochschue Esslingen, KOMMA Jugend & Kultur)

ENTFÄLLT LEIDER

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Lord of the Toys
Deutschland 2018 |100 Minuten | FSK 16 | deutsche Originalfassung

„Nachholveranstaltung“ vom März 2020 im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Esslingen | im Anschluss Talk mit Regisseur Pablo Ben Yakov, Fabian Erhardt (Philosoph) und Felix Steinbrenner (Politiwissenschaftler) | Moderation: Bernhard Wiesmeier | in Zusammenarbeit mit vhs Esslingen, Hochschue Esslingen, KOMMA Jugend & Kultur

Max aus Dresden, 20 Jahre alt, hat entschieden, sein Leben nicht mit Arbeit zu verbringen. Seitdem referiert er über Messer und alle möglichen anderen Produkte, besäuft sich in aller Öffentlichkeit, pöbelt und grölt herum, reißt rassistische, antisemitische, sexistische Witze und testet jede Grenze aus, die er sieht – Max ist YouTuber und lebt davon. Die meisten seiner Freunde haben eigene Kanäle auf YouTube und Instagram – mit mehr als 300.000 aktiven Fans. lst Max ein gewaltverherrlichender Influencer mit rechten Tendenzen oder ein gewöhnlicher Heranwachsender auf der Suche nach Halt und Identität? Der Film begleitet Max und seine Clique einen Sommer, porträtiert sie und untersucht die Welt, in der ihre Lebensmodelle gedeihen.

»LORD OF THE TOYS ist nicht das Porträt einer Generation – in diesem Fall könnten wir alle gleich einpacken. Vielmehr zeigt er einen abgesteckten Mikrokosmos und entwirft ein Sittenbild, das gleichwohl viel über gesellschaftliche Randgruppen und soziale Ungerechtigkeiten erzählt. Und nicht zuletzt stellt der Film Fragen zu pervertierter Schaulust, zur Macht der Bilder und zu Inszenierungsstrategien, die der Protagonist mit seinen rechten Ausbrüchen und anderen Extremen ganz bewusst nutzt. Ein brandaktueller, wichtiger Film.« (epd Film)R: Pablo Ben Yakov | B: Pablo Ben Yakov, André Krummel | K: André Krummel

21

Oktober

Mittwoch

Entfällt: Tell your Story! Eine Ausstellung (Im Rahmen der Int. Wochen gegen Rassismus)

ENTFÄLLT LEIDER:

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Mehr Infos: jusos@spd-esslingen.de | Eintritt frei | keine Anmeldung

Welche Erfahrungen machen junge Menschen mit Rassismus in Esslingen? Diese Frage stellen die Jusos Esslingen und machen damit auf die Situation von betroffenen Personen aufmerksam. Ausgangspunkt sind Berichte von Esslinger*innen, die selbst Rassismus erleben. Diese werden für eine interaktive Ausstellung im KOMMA anschaulich gestaltet. Außerdem möchten wir Räume für Vernetzung und Austausch eröffnen und gemeinsam überlegen, was jeder von uns gegen Rassismus im Alltag tun kann. Wer sich mit einem Beitrag beteiligen möchte, ist herzlich willkommen! Unter folgender Kontaktadresse erreicht ihr uns: Selina Acartürk und Mark Wendt jusos@spd-esslingen.de

Veranstalter*in(nen): Eine Veranstaltung der Jusos Esslingen in Kooperation mit dem KOMMA – Jugend und Kultur

17

Oktober

Samstag

Online: Empowerment Workshop für Mädchen* und Frauen* mit Rassismuserfahrungen

NUR ONLINE – INFOS UND ANMELDUNG:
info@ad-es.de

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Mehr Infos und Anmeldung: info@ad-es.de | Eintritt frei
Dieser Workshop ist für  Frauen* of Color (PoC) – Frauen*, die in ihrem Alltag rassistische oder diskriminierende Erfahrungen machen. Rassismus und Diskriminierung treten dabei in verschiedener Form, in verschiedener Intensität und in verschiedener Ausprägung auf.
Im Empowerment-Workshop haben wir die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen und Austausch.  Der Fokus liegt darauf, ausgehend von konkreten Alltagserfahrungen, gemeinsam Handlungsstrategien zu entwickeln.

Für Wen? Der Workshop richtet sich ausschließlich an Frauen* und Mädchen* of Color (mit Rassismuserfahrungen).

Referentin : Hatice Avci, Sozialarbeiterin (M.A.), Empowerment-Trainerin und Antidiskriminierungsberaterin sowie angehende systemische Beraterin.

Veranstalter*in(nen): Antidiskriminierungsstelle Esslingen | Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

16

Oktober

Freitag

Poetry Slam Esslingen Oktober 2020

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Poetry Slam Esslingen am Fr., 16.10.2020 im Komma Esslingen
Einlass: 18:00 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: Vorverkauf (10€ / 8€ ermäßigt) – Tickets:
https://komma.app.love-your-artist.com/de/tickets/26959
DER SLAM AM FREITAG, 16.10. FINDET STATT! ABER:
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation in Esslingen sind die Regeln für den Slam verschärft: Es gibt nur insgesamt 30 Plätze, es besteht Maskenpflicht am Platz und es gibt leider kein Barbetrieb. Der Slam findet ohne obligatorische Pause statt. Ansonsten bitte zu eurem und dem Schutz & Gesundheit aller bitte immer Abstand halten, Desinfektionsmittel benutzen und die allgemein bekannten Corona-Regeln beachten. Wir danken euch und freuen uns, euch trotzdem einen Poetry Slam mit fantastischen Poet*innen auch in diesen schwierigen Zeiten präsentieren zu können.
Vorverkauf (nur noch wenige Tickets verfügbar): https://komma.app.love-your-artist.com/de/tickets/26959
Im Wettbewerb freuen wir uns diesmal unter anderem auf:
Marina Sigl (Konstanz)
Carolin Göbel (Heidelberg)
Judith Seßler (Fellbach)
Marius Loy (Esslingen)
Nico Reusch (Tübingen)
Sylvie le Bonheur (Oggersheim)

15

Oktober

Donnerstag

Online: Ich bin doch nicht rassistisch, oder? Workshop zu Critical Whiteness

NUR ONLINE – INFOS UND ANMELDUNG:
info@ad-es.de

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Mehr Infos und Anmeldung: info@ad-es.de | Eintritt frei

Im Workshop setzten wir uns mit unserem Privileg auseinander, weiß zu sein. Weiß sein bedeutet, dass wir im Alltag keine Rassismuserfahrungen machen und somit kaum Diskriminierungen bspw. in Bezug auf unsere Hautfarbe, unsere Herkunft oder unserer Religionszugehörigkeit erleben.

Die Unterteilung in Schwarz und Weiß hat recht wenig mit den assoziierten Hautfarben zu tun, sondern gibt eher Aufschluss über Macht- und Herrschaftsverhältnisse in unserer Gesellschaft. Im Workshop werden wir auf diese Verhältnisse eingehen und unsere eigene Positionierung in einer rassistisch strukturierten Gesellschaft reflektieren.

Von den Teilnehmenden wird vorausgesetzt, dass sie anerkennen, dass Rassismus kein individuelles Vorurteil darstellt, sondern eine gesellschaftliche Wirklichkeit.

Referent*innen: Angelina Haug und Markus Textor, Antidiskriminierungsstelle Esslingen

Veranstalter*in(nen): Antidiskriminierungsstelle Esslingen | Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen